Verband 2.0 - Vernetzung und Wissensaustausch
Zentrale Bestandteile des Verbandslebens sind die Vernetzung und der Austausch unter Mitgliedern. Die Informationsbereitstellung und Kommunikation fachspezifischer Informationen durch den Verband können Sie jetzt verbessern - mit unserer Verband 2.0-Plattform "IntraMembers"!
Steigern Sie Ihre Mitgliederbindung durch ein transparenteres und aktiveres Netzwerk, stärken Sie den Wissens- und Expertenaustausch im Verband über die Abbildung interaktiver Arbeitsgruppen, Gremien und Diskussionsforen und erleichtern Sie die interne Verwaltung durch die Einbindung von Mitgliedern und Integration mit bestehenden Systemen.
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Die stark zunehmende Nutzung von Web 2.0-Angeboten im Internet bietet auch Verbänden die Gelegenheit, diese Anwendungen für sich zu nutzen und so zum Verband 2.0 zu werden. Dabei müssen Verbände verstehen, dass das Web 2.0 auch für Verbände relevante Veränderungen mit sich bringt, die sie für sich effizient nutzen können und an die sie sich für die Entwicklung zum Verband 2.0 auch anpassen müssen.
Unsere Studie "Verband 2.0 - Einsatz von Web 2.0-Technologien in deutschsprachigen Verbänden" betrachtet anhand der Auswertung von 331 vollständig beantworteten Fragebögen die Sichtweise von Entscheidern in Verbänden (insbesondere Geschäftsführer und Vorstände) zum Thema Verband 2.0. Dabei wurde zum einen die aktuelle und geplante zukünftige Verbreitung von Web 2.0-Technologien auf dem Weg zum Verband 2.0 analysiert. Zum anderen wurden von den Verbandsvertretern Einsatzbereiche, Chancen und Risiken dieser neuen Verband 2.0-Technologien bewertet. Um strukturelle Unterschiede zwischen Verbänden herausarbeiten zu können, wurden sämtliche Fragen nach vorliegender Verbandsstruktur (Art und Größe des Verbands, Alter des Beantwortenden, etc.) betrachtet. Diese Analyse führte zu der wichtigen Erkenntnis, dass Verbände unterschiedlicher Strukturen die Implikationen von Web 2.0 für die Entwicklung zum Verband 2.0 durchgehend sehr ähnlich beurteilen.
Verbände haben für den Aufbau und die Nutzung von Verband 2.0-Angeboten für die interne Verbandsarbeit, die Öffentlichkeitsarbeit und die Mitgliedergewinnung optimale Voraussetzungen. Zugleich sollte die Nutzung von Web 2.0-Technologien für die Entwicklung zum Verband 2.0 basierend auf einer nachhaltigen Strategie unter der Abwägung vorhandener Chancen und Risiken vorangetrieben werden. Von den befragten Entscheidern werden konstant die wichtigsten Chancen von Web 2.0 für Verbände als wichtiger bewertet als mögliche Risiken. Die in der 2010 von IntraWorlds erstellten Studie herausgearbeitete Priorisierung von Einsatzbereichen, Chancen und Risiken kann Verbänden bei der Bewertung einzelner Verband 2.0-Initiativen dabei als Grundlage und Leitfaden für die Erarbeitung einer nachhaltigen und schrittweise umgesetzten Web 2.0-Strategie dienen.
Wichtig ist dabei, dass einzelne Verband 2.0-Maßnahmen des Verbands jeweils für sich hinsichtlich Chancen und Risiken analysiert werden müssen. In den Handlungsempfehlungen ist dabei ersichtlich, dass einzelne Verband 2.0-Angebote beim Verband ganz unterschiedliche Aufgabenbereiche und Verbandsprozesse unterstützen können. So unterstützt ein Wikipedia-Eintrag das Online-Marketing des Verbands und führt zu mehr Besuchen der eigenen Homepage und zur Stärkung der Marke des Verbands. Eine offene XING-Gruppe oder Facebook-Fanpage kann zur Mitgliedergewinnung und ebenfalls zur stärkeren Präsenz des Verbands im Netz beitragen. Eine exklusive Online-Community für Mitglieder – ein weiteres Kennzeichen eines Verband 2.0 – stärkt durch eine Vernetzung der Mitglieder untereinander und mehr Wissensaustausch die Mitgliederbindung schafft zugleich eine wesentlich effizientere Verwaltung.
Zusammengefasst gilt, dass eine übergreifende Verband 2.0-Strategie unbedingt berücksichtigen muss, dass durch die Anwendung von Verband 2.0-Angeboten der exklusive Zugang des Verbands zu seinen Mitgliedern, seinen Zielgruppen und zu den exklusiven Informationen des Verbands nicht gefährdet werden darf. Somit sollte der Verband 2.0 bei der Verwendung von Mitgliederdaten stets als Betreiber der Plattform und somit Inhaber der Daten auftreten und durch die ausgewählte Lösung zugleich Kontrolle und Sicherheit garantiert werden. Denn der exklusive Zugang zur Mitgliederbasis und zum Mitgliederwissen ist und bleibt auch beim Verband 2.0 die Essenz eines jeden Verbands.
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