blicksta – Der Zukunftentscheidungsvereinfacher und wichtige HR Innovation!

„Wenn ich groß bin, will ich Feuerwehrmann werden!“

Diese Frage konnte als Kind noch leichtfertig beantwortet werden. Doch als Jugendlicher bzw. als junger Erwachsener, wenn man die Entscheidung welchen Beruf man ergreifen will tatsächlich treffen muss, stellt sie eine beängstigende Herausforderung dar. Noch nie war die Entscheidung für Schüler so schwierig wie heute in Angesicht von unendlichen hochspezialisierten Möglichkeiten und der allgegenwärtigen Informationsflut. Die Komplexität, der die Schüler gegenüberstehen, ist überwältigend. Das Resultat: Verwirrung und Unsicherheit auf Seiten der Schüler. Was soll man nach seinem Schulabschluss tun? Was ist für einen das Richtige?

Dass diese „Qual der Wahl“ zu tiefgreifenden Problemen führen kann, sieht man derzeit an zwei umsichgreifenden Phänomenen. So steigt einerseits die Zahl der Studienabbrüche und andererseits haben Unternehmen zunehmend Schwierigkeiten Auszubildende zu finden.

Doch was tun, um den Schülern effektiv bei ihrer Entscheidungsfindung zu helfen?

Eben jener Frage hat sich das Team von Medienfabrik mit blicksta angenommen. Blicksta ist eine Schülerplattform mit einem ganzheitlichen Konzept. Das bedeutet die Plattform bietet nicht nur Informationen für Schüler aller Schultypen (egal ob Gymnasium, Real- oder Hauptschule) an, sondern offeriert zudem breitgefächerte Informationen zu Ausbildungen, Berufsgruppen, Studiumsarten und Studiengängen. Die Schüler müssen somit nicht mehr hunderte von Internetseiten durchforsten, um an die (für sie) relevanten Informationen zu gelangen – ein Blick auf blicksta genügt. Das Angebot stammt hierbei von mehreren Partnern, so engagieren sich auf blicksta verschiedene Verbände, Universitäten und Unternehmen.

Blicksta ist bei den HR Excellence Awards als die „HR-Innovation des Jahres 2014“ gekürt worden! Dazu gratulieren wir herzlich!

blicksta - HR Innovation des Jahres 2014

Besonders hilfreich für die Schüler sind die vier wissenschaftlich entwickelten Tests zur Studien- und Berufsorientierung:

  • Der Orientierungscheck
  • Der Interessenscheck
  • Der Leistungscheck
  • Der Persönlichkeitscheck

Sie dienen als „Self Assesment“ und sollen vorerst der Selbsterkenntnis dienen. Die Nutzer können ihre Testergebnisse aber auch Unternehmen zugänglich machen, um so von ihnen individuell zugeschnittene Angebote oder Eventeinladungen zu erhalten.

Damit diese zielgruppengerechte Kommunikation klappt, ist auch IntraWorlds mit in das Projekt blicksta involviert. IntraWorlds liefert das Backend zur blicksta-Plattform. Dieses Backend ermöglicht den blicksta-Partnern verschiedene Szenarien der kurz- oder langfristigen Kommunikation zu realisieren.

Ein Unternehmen hat zum nächsten Ausbildungsjahr noch Ausbildungsplätze zu vergeben und möchte diese zeitnah besetzen. Hierzu sollen die passenden Kandidaten aus dem blicksta-Pool angesprochen werden. Damit die Kommunikation zielgruppengerecht erfolgt, bedarf es einiger einschränkender Kriterien, wie z.B.:

  • Kandidaten, die den gewünschten Abschluss anstreben bzw. haben,
  • die zum gewünschten Zeitpunkt verfügbar sind,
  • räumlich aus der Nähe des Unternehmens kommen,
  • sich für den angebotenen Ausbildungsberuf interessieren und
  • über ausreichende kognitive Leistungsfähigkeit verfügen, um die Ausbildung (vor allem die Berufsschule) erfolgreich bewältigen zu können.

Um diesen potenziellen Auszubildenden zu finden, führt man eine Nutzersuche im Backend durch:

Nutzersuche im blicksta Backend

In unserem Fall sucht das Unternehmen nach Schülern, die im August 2015 ihr (Fach-)Abitur absolviert haben und aus dem Großraum München kommen (100 km Radius um die PLZ 81541). Des weiteren sollen sie sich für wirtschaftliche, kreative oder organisatorisch-verwaltende Inhalte interessieren und gute Ergebnisse beim kognitiven Leistungstest erzielen (und dieses entsprechend veröffentlicht haben).

Aus dem Gesamtpool von 22 325 blicksta Nutzern (zum Zeitpunkt unserer Suche) bleiben nun 8 Personen übrig, die diese Kriterien erfüllen. Diese 8 Kandidaten können im Anschluss direkt aus dem Backend von dem Unternehmen angeschrieben werden.

Ergebnisliste der blicksta Nutzer nach Suche

Das soeben vorgestellte Szenario ist ein eher kurzfristiger dafür recruitingnaher Prozess. Das Backend ermöglicht jedoch auch eine langfristigere Kommunikation, wie beispielsweise:

Ein Unternehmen möchte durch gezielten Kontakt eine Beziehung zu potenziellen Auszubildenden aufbauen und sich frühzeitig als attraktiver Arbeitgeber präsentieren. Möglichkeiten hierfür wären z.B. Einladungen zu „Offline-Events“ wie Werksführungen, Kochkurse oder einfach nur ein gemeinsames Mittagsessen. Diese spaß- und nicht recruitingbezogenen Events helfen dem Unternehmen schon frühzeitig eine Bindung zu den jungen Talenten aufzubauen und den Schülern einen Einblick in die Kultur des Unternehmens zu gewähren. Eine Win-Win-Stituation für beide Seiten.

Die Umsetzung ist sehr einfach. Man führt eine Nutzersuche durch (die nicht so stark selektiert wie die im vorangegangenen Beispiel sein muss) und erstellt ein Event über das Event-Modul des Backends. So lässt sich die Veranstaltung leicht und effizient managen. Ein effektiver Weg eine Beziehung zwischen potenziellen Auszubildenden und Unternehmen zu starten.

Die beiden vorgestellten Szenarien vermitteln lediglich einen kleinen Eindruck über die vielen Möglichkeiten von blicksta.

Abschließend kann man sagen, dass blicksta ein wirklich innovatives Konzept ist, das sowohl für Unternehmen als auch für Schüler ein großes Zukunftspotenzial birgt. Wir von IntraWorlds freuen uns daher die Erfolgsgeschichte dieser Plattform zu begleiten.