Corporate Alumni – Man trifft sich immer zweimal im Leben

„Ich habe mich aus privaten Gründen dazu entschlossen, das Arbeitsverhältnis nicht weiter fortzuführen.“
Trotzdem: Eine Trennung vom Arbeitgeber, die im Guten stattfand, muss nicht das endgültige Aus bedeuten.
Warum Sie als Unternehmen den Kontakt zu Ihren Alumni nicht verlieren sollten, verdeutliche ich in diesem Artikel.

Es ist aus.

In der heutigen, schnelllebigen Zeit, die geprägt ist von der Digitalisierung, einem konstanten Wissenszuwachs und der ständigen Chance auf Weiterbildung, bleibt kaum noch jemand ein Leben lang an ein und demselben Arbeitsplatz . Als gut ausgebildete Fachkraft ist man auf dem Arbeitsmarkt heiß begehrt -man hat fast das Gefühl, alle Türen dieser Welt stehen einem offen. Warum sollte man es also nicht ab und an wagen, die Karriere um neue Erfahrungen und Perspektiven zu ergänzen oder sogar in eine neue Richtung zu lenken?
Laut einer Befragung unter Arbeitnehmern, gaben 66% der Deutschen an, den Arbeitgeber schon 1-5 mal gewechselt zu haben. Ein Arbeitsplatzwechsel erweckt in seinem Umfeld heute nicht mehr Misstrauen in das eigene Können, sondern Zuspruch und Motivation für das Einschlagen eines neuen Karriereweges.

Lass uns Freunde bleiben.

Eine Trennung von seinem Arbeitgeber muss nicht ausschließlich eine Unzufriedenheit mit diesem bedeuten. Viel häufiger sind persönliche Gründe, wie die Rückkehr in die Heimat oder die anstehende Familienplanung, für einen Berufswechsel ausschlaggebend.
Aus diesem Grund ist es wichtig, den Kontakt zu seinen wertvollen Alumni, die das eigene Unternehmen bereichert und voran gebracht haben, nicht zu verlieren. Es lassen sich im Wesentlichen drei Vorteile dieser Beziehungspflege erkennen:

Geschäftsbeziehungen ausbauen

Wechselt Ihr ehemaliger Arbeitnehmer zu einem Unternehmen, für das Ihre Dienstleistung oder Ihr Produkt interessant ist, könnten Sie sich dort keinen besseren Ansprechpartner wünschen. Ein ehemaliger Mitarbeiter, der hinter Ihren Angeboten steht, kann der beste Türöffner für neue Abschlüsse sein. Bleiben Sie Ihrem Ehemaligen als Anbieter im Kopf, sodass er Sie bei Entscheidungen im neuen Unternehmen mit ins Spiel bringen kann und auch generell als Botschafter Ihres Unternehmens dient.

Talente wiedergewinnen

Laut einer Studie sind für Unternehmen 40% der Alumni mögliche Kandidaten für einen Wiedereinstieg. Lassen Sie eine „Aus den Augen, aus dem Sinn“-Mentalität aus diesem Grund keinesfalls zu. Arbeitnehmer sind von Ihrem Unternehmen geprägt – und ein Arbeitsplatzwechsel muss nicht immer eine Verbesserung sein. Nicht selten sehnen sich Alumni nach ihrer vorherigen Stelle zurück – bleiben Sie deswegen in Kontakt und im regelmäßigen Austausch. Vielleicht finden sich neue, herausfordernde Stellen für Ihre Alumni.

Expertenwissen nutzen

Niemand weiß so gut über Ihr Unternehmen Bescheid wie Ihre Mitarbeiter – und genau dieses Wissen, das aus vielleicht langjähriger Firmenzugehörigkeit stammt, verlässt Sie beim Ausscheiden Ihres Mitarbeiters. Lassen Sie dieses Expertenwissen nicht verloren gehen, ausgewählte Alumni können Sie vielleicht auch bei zukünftigen Belangen beraten und Ihre Meinung und Erfahrung einbringen.

Wie soll es jetzt weiter gehen?

Beziehungen wollen gepflegt werden. Halten Sie Ihre Alumni auf dem aktuellen Stand, teilen Sie Neuigkeiten, Entwicklungen und Fortschritte mit Ihnen. Tauschen Sie sich regelmäßig aus, vielleicht treffen Sie sich sogar persönlich bei Alumni-Events? Bleiben Sie Ihren Alumni im Kopf. Wie dies denkbar einfach mit der Corporate Alumni Lösung von IntraWorlds funktioniert, verdeutlicht folgendes Video: