Wie Sie von Bumerang-Mitarbeitern in Ihrem Unternehmen profitieren können

 

Immer öfter kehren ehemalige Angestellte zu ihrem vorherigen Arbeitgeber zurück und werden zu sogenannten Bumerang-Mitarbeitern. Was früher in vielen Unternehmen noch eher ungern gesehen wurde, entwickelt sich zu einem häufigerem Phänomen. Damit beschäftigt sich auch die polarisierende LinkedIn-Studie von Barbara Wittmann:

 

Analysiert wurden hierfür die Profile von insgesamt einer Million deutschen LinkedIn-Mitgliedern, die als Bumerang-Mitarbeiter in Frage kommen. Hiermit werden Angestellte gemeint, die mindestens drei berufliche Stationen in Ihrem Lebenslauf eingetragen haben. Das deutliche Ergebnis: Die Unternehmen mit den anzahlmäßig meisten Bumerang-Mitarbeitern in Deutschland, sind die großen Arbeitgeber aus der Technologie- und Automobilindustrie. Die Top 3 der Liste führen die Unternehmen Siemens, SAP und Daimler an. Zu diesen Dienstleistern kehren bis zu vier von einhundert ehemaligen Angestellten zu dem von ihnen verlassenen Arbeitgeber zurück.

 

Top 3 deutsche Unternehmen mit den meisten Bumerang-Mitarbeiten: Siemens, SAP , DAIMLER

Die Top 3 Unternehmen mit den meisten Wiederkehrern

 

Die genannte LinkedIn-Studie wurde von der Presse, u.a. vom Spiegel und dem Manager Magazin aufgegriffen. Doch warum sind Bumerang-Mitarbeiter so interessant für Unternehmen? Viele Unternehmen gehen aktuell das Thema ehemalige Mitarbeiter (Alumni) und damit mögliche Bumerang-Mitarbeiter noch nicht systematisch an. Es fehlt das Bewusstsein, dass es sich hier um eine sehr wertvolle Zielgruppe handelt.

 

So konnten ehemalige Mitarbeiter in der Zeit ihrer Abwesenheit häufig viele neue Eindrücke und Erfahrungen in einer anderen Firma sammeln. Dadurch bekommen sie neue Ideen und Inspirationen, die sie bei ihrem ehemaligen Arbeitgeber gewinnbringend umsetzen können.

 

Zudem sparen Unternehmen bei der Einstellung von Bumerang-Mitarbeitern viel Zeit und Geld. Ehemalige Mitarbeiter sind bereits vertraut mit der Unternehmensstruktur und verfügen schon über Kontakte zu Kollegen. Folglich brauchen diese Mitarbeiter eine viel geringere Einarbeitungszeit als komplett neue Bewerber. Dies erspart dem Unternehmen hohen Aufwand und zusätzliche Kosten. 

 

Auch kann das Unternehmen bei Einstellung die Passgenauigkeit und Qualität eines ehemaligen Mitarbeiters deutlich besser einschätzen als bei neuen Bewerbern.

Zusammenfassend ist zu sagen, dass eine langfristige Alumni-Strategie für Bumerang-Mitarbeiter viele Vorteile für ein Unternehmen mit sich bringt. Jedoch kann dies nur mit einem aktiv vernetzten Alumni-Netzwerk funktionieren. Mit diesen können Unternehmen den Kontakt zu ehemaligen Mitarbeitern beibehalten und pflegen. Auch der Onboarding-Prozess von ehemaligen Mitarbeitern ist dabei ein zentraler Erfolgsfaktor.

 

Sarah Dovlo von ABB berichtet in unserem Interview, welche Lösung sie einsetzen und warum eine LinkedIn Alumni-Gruppe für ihre Zwecke nicht ausreichend war:

 

Auch das Unternehmen Arvato SCM (Tochterfirma von Bertelsmann) hat erkannt, wie wichtig Alumni Management heutzutage geworden ist und nutzt hierfür erfolgreich unsere IntraWorlds | Alumni Lösung. Arvato ist überzeugt von seinen eigenen Bumerang-Mitarbeitern zu profitieren. Diese sind nach ihrer Rückkehr nicht nur schneller produktiv, sondern bleiben auch häufig länger im Unternehmen als andere Mitarbeiter. Außerdem fühlen sich Alumni bei Arvato SCM sehr eng mit ihrem Unternehmen verbunden. Deswegen empfehlen sie auch nach dem Verlassen der Firma weiterhin ihren Arbeitgeber weiter und können darüber hinaus sogar als Vermittler für neue Kunden der Firma agieren.

 

Wollen Sie auch ein aktiv vernetztes Alumni-Netzwerk, durch welches Sie in Zukunft viel Aufwand und Kosten sparen können? Fordern Sie jetzt eine kostenlose Demo bei uns an und profitieren Sie schon bald persönlich von den Bumerang-Mitarbeitern in Ihrem eigenen Unternehmen.