Präsentation von Christian Hansmann auf dem World Talent Forum 2013

Talent Engagement for the Generation Z

Christian Hansmann (Bereichsleiter bei embrace) in Vertretung für Gero Hesse brachte den Teilnehmern das Schülermarketing unter dem Titel “Talent Engagement for the Generation Z” näher. Er stellte fünf Thesen rund um die Zielgruppe der Schüler auf und führte spannende Lösungsansätze an.

Die erste These befasste sich unter dem Titel “Denn sie wissen nicht, was sie tun.“ mit der Desorientierung von Schülern. Jede vierte Ausbildung wird beispielsweise vorzeitig abgebrochen. Unternehmen sollten daher mehr Basisorientierungsmöglichkeiten für die Generation Z anbieten, damit die Schüler erkennen, welcher Beruf zu ihnen passt. Hier kann das Unternehmen sich frühzeitig als Arbeitgebermarke positionieren und mit der praxisnahen Weiterentwicklung der Basisorientierung ihre künftigen Auszubildenden binden und gewinnen.

Die letzen zwei Schuljahre sind dabei entscheidend für die Berufs- und Arbeitgeberwahl. Das besagen die Studien und genau hier können die Unternehmen ansetzen, um sich frühzeitig als Top-Arbeitgeber zu darzustellen. Denn Schüler sind bereits vor den letzten zwei Schuljahren offen für interessante Ausbildungsstellen und das Entdecken eines Berufs, der Spaß macht und gleichzeitig erfüllend ist. Daher sollten Beziehungen zu Schülern aktiv aufgebaut und gepflegt werden (Talent Relationship Management). Unternehmen sollten sich nicht allein auf Personalmarketing und Stellenanzeigen verlassen.

Individualität ist nicht nur ein Thema der Generation Y. Vor allem die Schüler von heute empfinden Individualismus als selbstverständlich. Ein guter Ansatz ist vor diesem Hintergrund die eigenen Azubis als Botschafter einzusetzen (siehe z.B. Krones). Laut der McDonalds-Studie haben 71% aller Auszubildenden vor der Ausbildung mit einem Azubi gesprochen, der diese Ausbildung gerade absolviert. 80% der Auszubildenden haben sich genau wegen dieses Gesprächs für die jeweilige Ausbildung entschieden.

Das Wissen über die Macht von Empfehlungen setzen einige große Unternehmen bereits erfolgreich um und schicken ihre jungen Mitarbeiter in Schulen. Massenmarktdenken hat im Schülermarketing also keine Berechtigung. Doch massenfähige, IT-gestützte Individualkommunikation kann helfen automatisierte Prozesse individuell zu gestalten. Es werden also Methoden des Customer Relationship Management auf ein Talent Relationship Management übertragen.

Wunsch und Wirklichkeit sollten bei der Zielgruppe der Schüler in Einklang gebracht werden. Doch auch Anforderungsprofile bedürfen einer Überholung. Mehr Mut zur Lücke könnte für Unternehmen neue Wege öffnen und viele engagierte und dankbare Schüler anziehen. Denn anstelle zu hoher Eintrittsbarrieren sollte die systematische Weiterentwicklung und Förderung der Auszubildenden in den Vordergrund rücken.

Mobilität und Deregionalisierung sollten als Chance verstanden werden. Vor allem durch spezielle und gezielte Anreize (z.B. Wohnheime oder Fahrgeldzuschuss) kann die Generation Z gewonnen werden. Auch können durch gezielte Personalmarketing-Aktionen in anderen Regionen neue Talente für eine Ausbildung identifiziert werden.

Final stellt sich die Frage, wie ein ganzheitliches Lösungsangebot für die Generation Z aussehen könnte. Das veranschaulicht Herr Hansmann mittels eines integrierten Online-Angebots, das speziell auf die Bedürfnisse der Generation Z zugeschnitten sein wird und im Frühjahr kommenden Jahres gelauncht werden soll: Der kleine Bruder von Careerloft (Zielgruppe „Studierende“) soll den Namen Careerparcours (Zielgruppe „Schüler“) tragen.

 

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